Horst Pinnow

Dicker Vetter

Horst Pinnow

Geboren in Landsberg an der Warthe absolvierte Horst Pinnow seine Schauspielausbildung in Hamburg an der dortigen Schauspielschule. Es folgten zunächst Engagements in Remscheid und Detmold, von wo ihm sehr schnell der Sprung nach Berlin an die Freie Volksbühne gelang. Unter der Regie von Claus Peymann debütierte er dort 1968 neben Otto Sander in „Sonntags am Meer“.

Er spielte an beinah allen Theatern Berlins, war 1998 an der Schaubühne engagiert, 10 Jahre an der Tribüne und danach am Renaissance-Theater.

Seine ganz große Liebe gilt dem Open-Air-Spektakel vor mindestens 2000 Zuschauern. Mit dem Sommertheater Dinslaken bespielte er das gesamte Ruhrgebiet mit Rollen wie dem Giesecke im „Weißen Rößl“, dem Peachum in „Die Dreigroschenoper“ oder dem Herrn Schultz in „Cabaret“. Des Weiteren spielte er zusammen mit Ezard Haußmann 1998 in „Sonny Boys“ im TaK in Schaan/Liechtenstein.

Aber auch Film und Fernsehen gehören zu seiner Tätigkeit. In über 100 Fernsehserien wirkte er mit. Zu den bekanntesten gehören „Die Wicherts von nebenan“, „Wartesaal zum kleinen Glück“ und „Molle mit Korn“. Außerdem spielte er in mehreren Filmen der „Tatort“-Reihe mit.

Zuletzt konnte man Horst Pinnow in den Kinofilmen „Dinosaurier“ (Regie: Leander Haußmann) und „Hai-Alarm am Müggelsee“ (Regie: Leander Haußmann & Sven Regener) sehen.

Bei den Berliner Jedermann-Festspielen spielte er bereits von 1995-2007 den Dicken Vetter. Dies ist also sein insgesamt dreizehntes Jahr beim „Jedermann“.