Brigitte Grothum (Produktion, Regie, Glaube)

studierte bei Herma Clement und Marlise Ludwig Schauspiel. 1954 debütierte sie am Zimmertheater in Tempelhof. Weitere Engagements an fast allen Bühnen des damaligen West -Berlin folgten, u. a. am Schlossparktheater, an der Tribüne, der Komödie, der Freien Volksbühne und am Renaissance Theater.                                                                                              Ihr Repertoire reicht vom Boulevard bis zur Klassik. Sie gastierte in Zürich, Essen, Bonn und Frankfurt/Main, bei den Salzburger, Heppenheimer und Forchtensteiner Festspielen, in Hamburg am Schauspielhaus, am Thalia Theater und im  Winterhuder Fährhaus. Zuletzt war sie in „Arsen und Spitzenhäubchen“ im von Dieter Hallervorden neu eröffneten Schlossparktheater zu sehen. Die Jessie in den Kalendergirls spielte sie auch schon 2010 im Theater am Kurfürstendamm unter der Regie von Martin Wölffer.
Tourneen führten Brigitte Grothum durch Deutschland, Österreich und die Schweiz bis nach Südamerika.
Bereits 1956 begann ihre Filmkarriere. Sie spielte Hauptrollen  in über 20 Filmen, u. a. in den legendären Krimis von Edgar Wallace und in Bernhard Wickis „Das Wunder des Malachias“. Zuletzt drehte sie in Prag unter der Regie von Josef Vilsmaier „Der letzte Zug“ und spielte eine Gastrolle in Marc Rosenmüllers „Wunderkinder“, der im Herbst herauskommt.
Ihre Fernsehtätigkeit begann 1957 mit „Hexenjagd“ von Arthur Miller in der Regie von Ludwig Cremer. In über 200 TV-Rollen war sie in jedem Genre, vom Charakterfach bis zum Boulevard, erfolgreich. Besondere Popularität erlangte sie in der Doppelrolle der Magda/Marion bei „Drei Damen vom Grill“, der Vorabend-Serie der ARD, die 16 Jahre lang lief.
Brigitte Grothums besondere Liebe gilt ihren literarischen Solo-Lesungen. Zu den von ihr favorisierten Autoren gehören Borchert, Chamisso, Eichendorff, Feuchtwanger, Fontane, Gaudy, Goethe, Gogol, Heine, Hölderlin, Kleist, Kolmar, Tolstoi und Wilde.
Seit 1987 führt Brigitte Grothum auch Regie, z.B. im Hebbel Theater, im theater im palais oder im Hause der Stachelschweine. Bereits 1987 inszenierte und produzierte Brigitte Grothum erstmals Hofmannsthals „Jedermann“ in der Kreuzberger Südstern-Kirche. 1988 zog die Produktion in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, und seit 1993 finden die  Berliner Jedermann-Festspiele alljährlich im Herbst im Berliner Dom statt und sind in Berlin eine Institution geworden. In diesem Jahr finden sie zum 25. Mal statt.

CD: Glaube, Liebe, Hoffnung
Buch: Mein Jedermann Bostelmann & Siebenhaar Verlag
Ehrungen: Berlin Orden, Bundesverdienstkreuz, BZ Kulturpreis, Iffland – Plakette

www.brigittegrothum.de

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Brigitte Grothum
Glaube 1988
Glaube 2002
Glaube 2000
Glaube 1996
Glaube 1989
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