Barbara Wussow (Buhlschaft)

Barbara Wussow wurde 1961 in München als Tochter des Schauspielerehepaares Klausjürgen Wussow und Ida Krottendorf geboren. Sie wuchs in Wien auf, wo sie nach ihrer Matura an der Akademie der Bildenden Künste Wien zunächst Bühnen- und Kostümbild studierte. Bereits während des Studiums arbeitete sie als Assistentin des Bühnenbildners Günther Schneider-Siemssen. Dann entschloss sie sich, es ihren Eltern gleichzutun und ins Schauspielfach zu wechseln. So nahm Barbara Wussow neben dem Bühnen- und Kostümbild-Studium auch noch Schauspielunterricht. Zunächst bei der Burgschauspielerin Prof. Susi Nicoletti und anschließend an der Wiener Schauspielschule Krauss, die sie 1983 mit der  Bühnenreife abschloss. Ein Jahr später debütierte sie an der Seite von Helmut Qualtinger im Theater in der Josefstadt in Wien mit der Uraufführung der Theaterfassung des „Rosenkavalier“.
Durch das Angebot, die Rolle der Lernschwester Elke in der TV-Serie „Die Schwarzwaldklinik“ an der Seite ihres Vaters zu spielen, wurde sie 1985 einem Millionenpublikum bekannt. Danach folgten Hauptrollen u.a. in „Rosamunde Pilcher – Karusell des Lebens“, „Alte Freunde küsst man nicht“, „Teneriffa – Tag der Rache“, „Der Zauber des Rosengartens“ oder „Singapur-Express“. Des Weiteren spielte sie in verschiedenen Serien wie „Blaues Blut“, „Die Leute von St. Benedikt“, „Hecht & Haie“, „Schlosshotel Orth“ und „Singles“.
Die Rolle der Schwester Elke, die ihr zum Durchbruch verhalf, übernahm sie 2005 noch einmal in dem Jubiläumsspecial „Die Schwarzwaldklinik – Die nächste Generation“.
Zuletzt machte sie einen Ausflug in die Welt der Fernseh-Krimis und drehte für „Mordkommission Istanbul“ in der Türkei und für „SOKO 5113“ in München.
Neben ihrer Fernsehkarriere spielt sie auch Theater, veranstaltet Literaturlesungen und tritt als Moderatorin in Erscheinung. So moderierte sie z.B. 2006 die Verleihung des österreichischen Fernsehpreises „Romy“.
Außerdem engagiert sich die Schauspielerin für mehrere Charity-Projekte. So setzt sie sich unter anderem für das SOS-Kinderdorf in Község (Ungarn) ein, für Ärzte ohne Grenzen, für das Hilfswerk Österreich und für die Aktion Künstler helfen Künstlern. Sie und ihr Bruder, der Schauspieler Alexander Wussow, sind zudem Botschafter der Deutschen Kinderkrebsnachsorge, der Stiftung, die 1990 von ihrem Vater Klausjürgen Wussow mitgegründet wurde.
Privat hat sie ihr Glück bei dem Schauspieler Albert Fortell gefunden, mit dem sie seit 1990 verheiratet ist und zwei Kinder hat.

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Barbara Wussow